Spaziergänge, Spielplatz, Einkaufen, all das ist für Ihr Kind spannend und entwicklungsfördernd. Da einiges mit muss, ist es praktisch, sich einen kleinen Wagen oder Rucksack zu gestalten, der einfach schon bereit ist und alles beisammen hat. Vielleicht erstellen Sie eine kleine Checkliste, damit Sie nichts vergessen. Füllen Sie den Wagen/ Rucksack nach jedem Gebrauch wieder auf. Klar kommt da sicher die Notfalltasche, aber auch ganz individuelle, persönliche Sachen mit.

Beginnen Sie mit kleinen Rundgängen, bis Sie sich sicher und geübt fühlen. Insbesondere braucht es etwas Mut und Anpassung, draussen korrekt abzusaugen.

Fremde Blicke werden Sie ganz natürlich auf sich ziehen, geben Sie den Mitmenschen eine Chance, wenn Sie sich stark fühlen, das Unbekannte kennenzulernen. Und in schwachen Augenblicken gestehen Sie sich zu, den anderen einen kalten Rücken zu zeigen.

Autofahrten

Ein tracheotomiertes Kind, insbesondere Kleinkind oder Baby, kann innerhalb weniger Sekunden in einen bedrohlichen Lebenszustand geraten, zum Beispiel durch verstopfte, herausgerutschte oder herausgezogene Kanüle. Der Fahrer darf aber durch diesen Notfall nicht vom Fahren abgelenkt werden. Deshalb braucht es immer eine zweite Person, welche fähig ist, diesen Notfall zu erkennen und zu beheben.

Natürlich gehört die Notfalltasche und das Absauggerät, evtl. Monitor in greifbare Nähe, so dass bei Bedarf gehandelt werden kann und die Fahrt nicht abrupt gestoppt werden muss. Versuchen Sie die Geräte so zu verstauen, dass sie bei starkem Bremsen nicht verrutschen.

Planen Sie Autofahrten mit dem Kind im Voraus, damit Sie stets die Sicherheit sowohl des Kindes als auch des Umfeldes garantieren können.

Es gibt teilweise die Möglichkeit, Fahrdienste zu organisieren, am besten hilft Ihnen zu Beginn der Sozialdienst des Spitals. Sie können auch selber beim Fahrdienst des Roten Kreuzes anfragen.

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