Das Spital hat Ihnen vermutlich eine Notfalltasche oder ein Notfallset zusammengestellt. Vielleicht durften Sie während dem Spitalaufenthalt schon ein paar Mal die Station alleine mit Ihrem Kind verlassen. Dann war diese Tasche/ dieses Set mit dabei. Der Inhalt richtet sich nach dem Kind, ist aber häufig ähnlich.

zum Beispiel:

  • Kanüle gleicher Grösse
  • Kanüle eine Grösse kleiner
  • Halteband
  • Verband, welcher unter die Kanüle kommt
  • Beatmungsbeutel
  • Händedesinfektionsmittel
  • Absauggerät
  • Absaugkatheter
  • Abfallsäckli
  • Tela-Tücher
  • NaCl 0.9% und 2ml Spritzen
  • Sauerstoffreserve und passender Schlauch, sowie Ansatz zur Kanüle zur Sauerstoffgabe
  • Notfallnummern und Handy: Rettungsdienst 144, nächstes Spital, Arzt (der das Kind kennt)

Bevor Sie das Haus verlassen, kontrollieren Sie die Tasche auf Vollständigkeit und prüfen alle Geräte und den Ambubeutel, ob sie funktionieren und genügend mit Strom geladen sind.

Die Tasche muss immer bei Ihrem Kind sein. Das ist äusserst wichtig.

Mundsugi

Mundsugis sind die Notvariante bei Absaugbedarf, sollte das Absauggerät nicht funktionstüchtig sein. Wie es der Name schon sagt, wird mit dem Mund von der Betreuungsperson an einem zweiten Katheter gesaugt, um am anderen Absaugkatheter das Sekret aspirieren zu können. Diese Mundsugis haben einen fixen Katheter mit einer Grösse von Charriere 10. Das bedeutet, dass der Absaugkatheter der Mundsugi erst ab einer Kanülengrösse von 3.5 knapp hineingeht. Besser sollte er erst ab einer Kanülengrösse von 5.0 angewendet werden.

Mundsugi k

Am grünen Ende mit Mund Luft ansaugen, dann kann das Sekret mit dem durchsichtigen Katheter abgesaugt werden. Die runde Kammer fängt das Sekret auf.