Ein Kind mit Kanüle kann stets von einem Augenblick zum anderen in eine lebensbedrohliche Situation geraten. Eine Kanüle kann sich verstopfen oder herausrutschen und die Atemwege sind nicht mehr offen. Innert Sekunden muss diese Situation wahrgenommen werden und darauf reagiert werden können.
Somit brauchen Kinder mit Kanüle eine kontinuierliche Überwachung; entweder durch ein Gerät oder einer Person, die das Kind stets im Auge behält.

Kinder, die selten bis nie Sauerstoffsättigungsprobleme haben, sind nur im Schlaf durch ein Gerät überwacht. Oder sie sind vom Gerät überwacht, wenn Eltern, respektiv die Betreuungsperson, ihre Aufmerksamkeit nicht dem Kind widmen können. Wenn ein Kind durch ein Gerät überwacht wird, muss natürlich gewähleistet sein, dass Eltern wachsam auf die Alarme des Gerätes sind und bei jedem Alarm zum Kind hingehen und das Kind überprüfen. Wie Sie eine Zyanose, also einen Sauerstoffmangel erkennen, können Sie unter der Rubrik "Pflege für Eltern - Sauerstoffgabe" nachlesen.

Die Überwachung erfolgt durch einen Sensor, der meist am Fuss oder Zeh angebracht wird. Wechseln Sie regelmässig (ca. alle 4-6 Stunden) die Lage des Sensors um Druckstellen oder kleinste Verbrennungen zu vermeiden. Der Sensor hält besser, wenn Sie den Sensor zusätzlich mit einem geeigneten Band befestigen und dem Kind Socken anziehen.

Unter der Rubrik "zu Hause - Geräte" finden Sie weitere wichtige Informationen.