Manchmal wird alles zuviel. Damit Eltern Ihre Kräfte wieder erneuern können, braucht es Angebote, welche Kinder mit Tracheostoma und eventuell mit Beatmung für eine gewisse Zeit betreuen können. Leider sind diese Angebote in der Schweiz sehr knapp.

Denken Sie schon in guten Zeiten darüber nach und informieren Sie sich über Angebote. Vielleicht ist es sogar möglich, Verwandte oder Bekannte so gut zu instruieren, dass jeweils diese Personen übernehmen können! Beachten Sie, dass jene Personen ebenfalls eine Reanimationsinstruktion erhalten haben sollten.

Jedes Kind hat seine Besonderheiten und Eigenheiten. Es ist fast unmöglich, eine geeignete Liste von Entlastungsmöglichkeiten zu erstellen. Eltern sollen sich über betreuende Fachpersonen auf der Suche nach Entlastungsmöglichkeiten helfen lassen. Dies können sein: Kinderspitex, Sozialdienst, lokale Pro-Infirmisstelle oder Stiftung Cerebral.

Ein paar Angebote zum Einsehen:

Kinderheim Weidmatt (Kt. Luzern)

Entlastungsdienst durch Pro Infirmis

Hängematte, Kinderspitex Ostschweiz

Verein Visoparents mit Kita Kinderhaus Imago in Dübendorf (Kt. Zürich) und Baar (Kt. Zug)

Entlastungsheim Sunnemaetteli, (Kt. Zürich)

Arche Intensivkinder (Deutschland) bietet ein Programm "fit für zu Hause" an.

Kinderhaus Luftikus (Deutschland) bietet die Möglichkeit einer Übergangspflege an. Eine Art Zwischenstufe weg vom Spital und hin zur totalen Eigenständigkeit im eigenen Haus.